Katastrophenschutz & Gesundheit

Ausgangslage

Durch den Klimawandel erhöht sich auch in unserer Region das Potenzial für Naturkatastrophen. Starkregen, Überflutungen, Erdrutschungen, Vereisung, Waldbrände usw. stellen uns vor neue Herausforderungen in der Region.

Bei solchen Ereignissen ist das Erreichen von Streusiedlungen oder auch kleinen Dörfern für Rettungsmannschaften oft sehr schwierig und mitunter langwierig. Besondere Herausforderungen stellen dabei Stromausfall oder auch der Zusammenbruch des Handynetzes dar.

Durch den Anstieg der Temperatur und die Zunahme an Sommer- und Hitzetagen, sowie den raschen Temperaturwechsel (oft von 15-20°C von einem Tag auf den anderen) nehmen Herz-Kreislaufbeschwerden in der Region zu.  Davon betroffen sind besonders ältere Menschen und Kinder, sowie Personen mit einschlägiger Vorerkrankung. Die Region ist von einer starken Überalterung der Bevölkerung betroffen. Das Median-Alter in der Region liegt bei 44,7 Jahren. Fast 22 % der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre. Aufgrund der Bevölkerungspyramide wird sich diese Entwicklung weiter zuspitzen.

 

 

Ziele

  • Aufbau eines Ersthelfer*innen-Netzwerks für Katastrophen und Herz-Kreislauf-Notfälle
  • Stärkung des sozialen Netzwerkes
  • Schaffung von handyunabhängigen Kommunikationsmöglichkeiten für die Zivilbevölkerung