Phänologie

Ausgangslage

Die Region hat sich in den letzten Jahren bereits intensiv mit der Biene im Klimawandel auseinander gesetzt. Die Veränderung der Blühzeiten haben dabei große Auswirkungen auf die Entwicklung der Bienenvölker. Es kam der dringliche Wunsch von den Imkern, dieses Thema vertiefend zu behandeln und die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen.

Auch Landwirte, Kräuterkundige, Hobbygärtner, usw. haben die Veränderungen durch den Klimawandel in den letzten Jahren und Jahrzehnten intensiv miterlebt. Vor allem im Frühjahr und Frühsommer ist die Naturentwicklung von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Einmal zieht der Frühling viele Wochen früher als gewohnt ins Land, dann wieder lässt sich die Natur ungewöhnlich viel Zeit. Späte und frühe Jahre wechseln sich oft ab, wobei sich eindeutig ein Trend zu eher frühen Jahren erkennen lässt.

Dies zeigt auch ein Blick auf die Dauer der Vegetationsperiode. Diese hat im österreichischen Mittel bereits um 13,5 Tage auf 212 Tage zugenommen. Die Pflanzen reagieren unmittelbar auf den Klimawandel. In den letzten 50 Jahren konnte in Österreich ein früheres Einsetzen der Blüte bei Frühlingsblühern beobachtet werden, mit steigendem Risiko für Spätfrost. Außerdem ist eine zunehmende Ausbreitung von Allergenen Pflanzen, wie z.B. der Beifuß-Ambrosie dokumentiert. Die Landwirtschaft kann von einer längeren Vegetationsperiode profitieren, da Pflanzen zur Reife kommen, die bisher nicht angebaut werden konnten. So wird beispielsweise Mais in immer nördlicheren und höheren Lagen angebaut.

Ziele

  • Info der Bevölkerung über klimatische Veränderungen auf Regionsebene,
  • Sensibilisierung für nat. Zusammenhänge zur Phänologie (geogr. Lage, Standort)