Generalversammlung

Waldviertler Kernland – innovative Region

Bei der Generalversammlung in Purk wurde eine erfreuliche Bilanz gezogen.

Immer wieder lassen die Gemeinden des Waldviertler Kernlandes mit Projekten aufhorchend, die beispielgebend für andere Regionen sind. Eine Tatsache, die auch bei Förderstellen und Fernsehsendern bekannt ist. Auch im Pandemiejahr ist viel geschehen, wie Kernland-Obmann Christian Seper bei der Eröffnung der diesjährigen Generalversammlung betonte. Obwohl vieles nur per Videokonferenz möglich war, konnten alle Vorstandssitzungen und Besprechungen durchgeführt werden.

Die vielfältigen Projekte, die von einem motivierten Team rund um Doris Maurer umgesetzt werden, konzentrieren sich vor allem auf die Schwerpunkte Gesundheitsförderung, Daseinsvorsorge und Klimawandelanpassung. Was besonders bemerkenswert ist: Die unterschiedlichen Initiativen werden nach Ablauf der Förderphase nachhaltig weitergeführt. Beispiele dafür sind die NÖ Kinderbetreuung, das beliebte Seniorenformat „MahlZeit“ oder die Kinder & Ferien Akademie. Besondere Aufmerksamkeit erregte die „Koordinierungsstelle Wald“, eine Plattform für Waldbesitzer, die ihren Wald nicht selbst betreuen können oder wollen.

Auch derzeit sind zahlreiche Maßnahmen in Planung, bzw. Umsetzung. So soll die Bürgerbeteiligungs-App ZuZu ab Herbst eingeführt, kostenlose Erste-Hilfe-Kurse angeboten oder naturnahe Heckenpflanzung nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch für Privatpersonen ermöglicht werden. Gemeinsam mit dem Land NÖ arbeitet man an einer Verbesserung des Mobilitätsverhaltens – das Kernland ist Pilotregion für das Projekt „Alltagsradeln“. Auch im sozialen, bzw. Gesundheits-Bereich ist ein großes Projekt geplant, dass gerade bei einer Förderstelle eingereicht wurde.

Entsprechend lobend äußerte sich daher Obmann Christian Seper, der betonte, wie sehr er die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit allen 14 Gemeinden schätzt, und dass nur gemeinsam eine so erfolgreiche Arbeit möglich sei. Auch bei dieser Sitzung wurden alle Entscheidungen einstimmig getroffen. „Besonders freut es mich, dass wir auch im letzten Jahr wieder einiges an Wertschöpfung in die Region holen konnten“, meinte Bgm. Seper.

Paul Schachenhofer von der NÖ.Regional.GmbH stellte den neuen Strategieplan vor, der gerade beim Land NÖ eingereicht wurde und die Grundlage für künftige Projekte ist. Das Kernland wird als höchst aktive Kleinregion auch weiterhin Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger und Bürgerinnen setzen und gerne andere Regionen beim Übernehmen verschiedener Angebote unterstützen. Informationen über aktuelle Maßnahmen finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

Vorne: Konrad Renner, Christian Seper, Richard Spiegl, Adelheid Ebner, Josef Zottl, Leopold Bock, Johann Hofbauer, Harald Stanzl; dahinter: Franz Heiderer, Christina Martin, Franz Rosenkranz, Werner Eppinger, Wolfgang Kornberger, Paul Schachenhofer, Wilhelm Raidl und Lukas Hochwallner.

 

 

 

Austausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen stehen in den Startlöchern

Anfang Juni trafen sich unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen aus den Projekten "Digital, gesund altern", "Fit am Smartphone" und "Mahlzeit" zu einem gemütlichen Austausch im Gasthaus Schrammel in Kottes. Alle freuen sich, wenn sie ihre Arbeit in den Projekten wieder aufnehmen können.

Unsere Mahlzeit-Mittagstische starten Anfang Juli wieder, auch Smart-Cafés und das Mentoringprogramm sollen in den nächsten Wochen nach einer COVID-bedingten Zwangspause wieder durchstarten.

Wenn Sie an den Smart-Cafés oder dem Mentoringprogramm teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte im Büro Waldviertler Kernland unter 02872/2007940 oder r.nestler@waldviertler-kernland.at

Ingrid Kleber, Julius Koppensteiner, Werner Bock, Anna Huber, Christine Steindl, Friederike Bugnits, Engelbert Heiderer, Franz und Traude Mayer, Angela Fichtinger, Paul Schachenhofer, Doris Maurer, Reinhard Höchtl, Regine Nestler und Josef Rehberger freuen sich auf kommende Aktivitäten.

 

 

 

Vortrag & Workshop KLAR!-Hecken & Phänologie

„Von wilden Blümlein - die roten - und Spechte sind Frühlingsboten“ - Bauernregeln mögen oft seltsam klingen, doch dahinter verbirgt sich eine ernst zu nehmende Wissenschaft: die Phänologie. Sie beschäftigt sich mit den periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen von Pflanzen und Tieren. Diese Naturbeobachtungen haben Landwirten schon immer geholfen, den richtigen Zeitpunkt für die Bestellung der Felder zu finden und sind auch interessant für die Klimaforschung.

Mit der Naturkalender-App der ZAMG können auch Sie ganz einfach zum Naturbeobachter werden!

Thomas Hübner (Experte für Phänologie, ZAMG) erklärt anschaulich den Nutzen von phänologischen Beobachtungen sowie die Verwendung der Naturkalender-App.

Dr. Gerhard Loupal (Ornithologe und eh. Präsident von BirdLife Austria) gibt spannende Einblicke in die Welt der Vögel und deren Anpassungen an die Klimaveränderungen.

 

Mi, 26.Mai 2021 9:30 KLAR! Hecke gegenüber der Schmankerlhittn in Grafenschlag

Mi, 26.Mai 2021 14:30 KLAR! Hecke in Lobendorf (Gde.Weinzierl/Walde), Abzweigung Weißenkirchen

 

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 25. Mai 2021 unter 02872/200 79 22 oder office@waldviertler-kernland.at erforderlich.

Es gelten alle COVID-19-Schutzmaßnahmen. Sollten die Veranstaltungen nicht stattfinden können, informieren wir alle bereits angemeldeten Teilnehmer direkt über Ersatztermine, melden Sie sich daher bei Interesse jedenfalls bei uns!

 

 

 

 

 

 

KLAR! Hecke

Volksschüler pflanzten KLAR! Hecke

Die SchülerInnen der 3. Klasse der Volksschule Bad Traunstein pflanzten Ende April eine KLAR!-Hecke bei ihrer Volksschule.

Die Hecke enthält 10 phänologische Zeigerpflanzen, die durch den Zeitpunkt ihrer Blüte oder Fruchtreife eine der 10 phänologischen Jahreszeiten einläuten.

Dokumentiert wird die Entwicklung der Pflanzen mit der Naturkalender-App, welche von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) entwickelt wurde. Interessierte Naturbeobachter und Naturbeobachterinnen sind aufgerufen, die Hecke in Bad Traunstein im Jahresverlauf zu beobachten und zu fotografieren. Die Fotos können mit dem Smartphone direkt in der App hochgeladen werden. Nähere Informationen zur App finden sich unter www.naturkalender.at.

Die erhobenen Daten werden wissenschaftlich aufbereitet und liefern Aussagen über die kleinklimatischen Verhältnisse in den verschiedenen Regionen und helfen, den Klimawandel besser zu beschreiben.

 

 

 

Infoveranstaltung

Fördermöglichkeiten Biodiversität in meinem Wald & Baumartenampel

27. April 2021, 19 Uhr online auf www.waldundholz.at 

keine Anmeldung erforderlich!

 

Programm:

Doris Maurer, MA, MA – Projektleitung
Neuigkeiten aus der „Koordinierungsstelle Wald“

 

Klaus Wanninger - LACON
Die Vielfalt im eigenen Wald entdecken!

 

Anna-Maria Walli BSc – Bundesforschungszentrum für Wald
Baumartenampel - Welcher Baum passt überhaupt in meinen Wald?

 

 

 

 

 

Infoveranstaltung

Fördermöglichkeiten Waldfonds & Baumartenampel

6. April 2021, 19 Uhr online auf www.waldundholz.at

keine Anmeldung erforderlich!

 

Programm:

DI Karl Schuster – LK Niederösterreich
Der Waldfonds – Fördermöglichkeiten

Mit dem Waldfonds hat die Bundesregierung ein Zukunftspaket für unsere Wälder geschnürt - 350 Millionen Euro für 10 Maßnahmen. Damit alle WaldbewirtschafterInnen davon profitieren, werden die wesentlichen Möglichkeiten und der Ablauf vorgestellt.

 

Anna-Maria Walli BSc – Bundesforschungszentrum für Wald
Baumartenampel - zur Bestimmung klimatisch möglicher Baumarten

Die Baumartenampel zeigt die klimatische Eignung verschiedener Baumarten in Österreich im Klima der näheren Vergangenheit (von 1961 - 1990) und der Zukunft (von 2080 - 2100).

 

Doris Maurer, MA, MA – Projektleitung
Neuigkeiten aus der „Koordinierungsstelle Wald“

Nach dem ersten, sehr erfolgreichen Projektjahr sind viele weitere Schritte zur Aktivierung von waldfernen WaldeigentümerInnen geplant, welche an dem Abend vorgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lernunterlagen Bichel, Kobel & Hochraine fertig!

Bichel, Kobel, Hochraine was ist das?

Bichel und Kobel sind kleine Gruppen von Felsen und Steinblöcken sowie Bäumen und Sträuchern, welche sich oft mitten in Feldern oder am Waldrand befinden. Sie können landwirtschaftlich nicht bewirtschaftet werden. Für viele Tiere wie Rehe, Hasen oder Vögel bieten sie einen wichtigen Lebens-, Nahrungs- und Schutzraum. Auch hindern sie Wind und Wasser daran den wertvollen Humus abzutragen. Sie sind somit wesentlich für den Erhalt unseres Landschaftsbildes und der Biodiversität in unserer Region.

Um auch Volksschulkindern den Nutzen dieser Landschaftselemente näher zu bringen, wurden in einem grenzüberschreitenden Projekt zwischen der Volksschule in Albrechtsberg (NÖ) und der Volksschule in Rimov (Tschechien) interaktive Lernunterlagen (Lapbooks) erstellt. Durch die „Homeschooling“-optimierte Erstellung, also mit viele Elementen, die die Kinder alleine Zuhause erarbeiten können, sind diese gerade in der jetzigen Zeit eine gute Unterstützung für die Pädagogen.

Die KLAR! Region Waldviertler Kernland unterstützt dieses Projekt und organisiert die Verteilung an alle Volksschulen des Waldviertler Kernlands. Sobald es möglich ist, werden für alle Volksschulen, die Interesse haben, Exkursionen mit Waldpädagogen organisiert.

Die Unterlagen stehen allen Volksschulen zur Verfügung und können HIER heruntergeladen werden.

 

 

 

 

 

Die SchülerInnen der Volksschule Ottenschlag können sich bereits über die Lapbooks freuen, Bgm. Paul Kirchberger und GR Wilhelm Raidl brachten die Unterlagen persönlich vorbei.

Infoveranstaltungen Humusaufbau im Waldviertler Kernland

Möglichkeiten des Humusaufbaus im Waldviertler Kernland

Klimaänderung und damit verbundene Trockenheit oder Starkregen mit enormen Bodenverlusten sind Realität. Mit dem Aufbau einer stabilen, humus-reichen, lebendigen Erde können diese Entwicklungen zum Nutzen der Landwirte und der regionalen Bevölkerung abgemildert werden!

Wir gehen an diesem Abend den Fragen nach, wie wir unsere Böden gesund halten bzw. machen, dauerhaft begrünen und so Humus aufbauen können.

15. Oktober 2020, 19.30 Uhr

GH Schrammel, Frankenreith 10, 3910 Zwettl

Referenten:

Hubert Stark: Biobauer in Schandachen und Initiator der HUMUS Bewegung in Österreich. Seine jahrelange Erfahrung und das Wissen aus vielen Seminaren - inbesonders aus dem "Bodenkurs im Grünen" nach Näser und Wenz - bringt er gerne im Meinungsaustausch mit den Kollegen ein.

Franz Brunner: Biobauer in Groß Burgstall, Vorstandsmitglied bei der HUMUS Bewegung. Hat ebenfalls den "Bodenkurs im Grünen" absolviert und hat langjährige Erfahrung mit der regenerativen Landwirtschaft.

Ing. Manuel Böhm: selbständiger Berater aus Wartberg im Mühlviertel. Bietet individuelle landwirtschaftliche Beratung und Bio-Beratung an.

Anmeldung bis 14.10.2020 unter office@waldviertler-kernland.at bzw. 02872/200 79 22 unbedingt erforderlich!

Die Teilnahme vor Ort ist für eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich, weitere Interessierte können online teilnehmen. Es gelten alle COVID-19-Sicherheitsbestimmungen!

Wie gut sind unsere Böden im Waldviertler Kernland?

Methoden und Messungen zur Beurteilung der biologischen, physikalischen und chemischen Qualität unserer Böden stehen an diesem Abend im Mittelpunkt. Dies umfasst: Spatenprobe, pH-Wert, Brix-Wert, Albrecht-Methode.

Wenn das Interesse an einer chemischen Bodenanalyse (Albrecht-Methode) besteht, können Bodenproben zu den Veranstaltungen mitgebracht werden.

Informationen zur Probenziehung finden Sie unter http://www.humusbewegung.at

22. Oktober 2020, 19.30 Uhr

GH Kirchberger,  3611 Himberg 32

Referenten:

Dr. Dominik Christophel: studierte Diplom-Geographie (ua. Bodenkunde) an der Universität Regensburg. Anschließend arbeitete Herr Christophel als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bodenkunde des Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München, wo er zwei Forschungsprojekte über Bodenhumus ausführte. 2015 promovierte er mit Magna Cum Laude zum Thema „Bodenhumusvorräte in den Bayerischen Alpen in Abhängigkeit von Standort, Nutzung und Klima“. Seit 2015 betreibt Dr. Christophel sein Geobüro mit Schwerpunkt Bodenberatung und verantwortet die Vermessungsabteilung eines Ingenieurbüros.

Hubert Stark: Biobauer in Schandachen und Initiator der HUMUS Bewegung in Österreich. Seine jahrelange Erfahrung und das Wissen aus vielen Seminaren - inbesonders aus dem "Bodenkurs im Grünen" nach Näser und Wenz - bringt er gerne im Meinungsaustausch mit den Kollegen ein.

Anmeldung bis 21.10.2020 unter office@waldviertler-kernland.at bzw. 02872/200 79 22 unbedingt erforderlich!

Die Teilnahme vor Ort ist für eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich, weitere Interessierte können online teilnehmen. Es gelten alle COVID-19-Sicherheitsbestimmungen!