Bald kommt STUPSI

STUPSI ist die Gesundheits-App für ältere Menschen. Sie wurde in den letzten Monaten eigens für und mit älteren Personen entwickelt und soll diese zu einem gesundheitsbewussteren Verhalten an-stupsen.

Bei STUPSI steht die Verknüpfung von virtueller und realer Welt im Zentrum. Die App soll die Kommunikation und das Kennenlernen neuer Personen fördern und zu Verbesserungen in drei wichtigen Gesundheitsbereichen führen. Die Entwicklung von STUPSI erfolgte durch das Zentrum für angewandte Spieleforschung der Donauuniversität Krems in Zusammenarbeit mit dem Waldviertler Kernland, NÖ Regional und Treffpunkt Bibliothek.

„Zu Beginn der Entwicklung, im Juni 2019, wurden über 60 Personen aus der Zielgruppe befragt und deren Wünsche, Bedenken und Anforderungen erhoben. Diese Interviews stellten die Basis für die Entwicklung dar“, zeigt sich Projektleiterin Doris Maurer (GF Waldviertler Kernland) von der Mitarbeit der älteren Menschen begeistert.

Bei der Konzeption wurde darauf geachtet, dass keine Anmeldung mittels Mailaccount erforderlich ist. Auch stand eine einfache Bedienung im Vordergrund. STUPSI regt an, unterschiedliche Aktivitäten im Bereich körperliche Gesundheit, geistige Gesundheit und soziale Teilhabe durchzuführen, ohne dabei Leistungsvorgaben zu machen. Jeder kann sich persönlich passende Ziele setzen. STUPSI regt z.B. an, dass man spazieren geht. Ob man dabei 2.000 oder 10.000 Schritte geht, kann jeder nach seinen Möglichkeiten selbst entscheiden. Wichtig ist, aktiv zu werden.

Testen Sie STUPSI vorab

Neugierig geworden, was STUPSI noch alles kann? Dann melden Sie sich mit Ihren Freunden oder Kollegen bei uns: office@waldviertler-kernland.at. Das Team von STUPSI sucht derzeit Gruppen von Personen, die STUPSI gerne vor der breiten Einführung testen möchten. Gruppengröße und Alter sind zweitrangig, wichtig ist, dass Sie Spaß am Testen von neuen Möglichkeiten haben und gemeinsam einen gesünderen Lebensstil erreichen möchten.

STUPSI ist Teil des Projekts “Digital, gesund altern“, welches vom Fonds Gesundes Österreich im Rahmen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft“ unterstützt wird. Ziel der Initiative ist es, besonders ältere Personen zu einem gesünderen Lebensstil zu animieren und ihre Gesundheitskompetenz zu steigern. Umgesetzt wird das Projekt „Digital, gesund altern“ in den 14 Gemeinden des Waldviertler Kernlands.

 

 

Foto: Claus Schindler

Das Projektteam freut sich schon auf die vielen Anmeldungen! Regine Nestler und  Elisabeth Höbartner-Gußl vom Waldviertler Kernland, Paul Schachenhofer von der NÖ Regional, Simon Wimmer von der Donau Uni Krems, Projektleitung Doris Maurer vom Waldviertler Kernland, Christoph Schönsleben von Treffpunkt Bibliothek, Natalie Denk von der Donau Uni Krems und Obmann des Waldviertler Kernlands Bgm. Christian Seper

Die BetreuerInnen der Kinder & Ferien Akademie!

Die BetreuerInnen der Kinder & Ferien Akademie absolvierten letztes Wochenende eine zweitägige Schulung. Im Zentrum dabei standen die praktische Umsetzung von unterschiedlichen Spielen und Experimenten für die jeweiligen Themenschwerpunkte. Weiters wurden Erste Hilfe Maßnahmen durchgesprochen und die praktischen Abläufe bei Notfällen geübt. „Wir freuen uns schon sehr auf die diesjährige Kinder & Ferien Akademie. Dazu haben wir auch schon ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt“, so das Betreuerteam.

Anmeldungen sind noch bis Ende Juni unter www.ferienakademie.at möglich.

v.l.n.r.: Daniela Kargl, Sandra Gschwandtner, Melanie Höbarth, Tamara Zimmer, Christian Mayer, Janine Leutgeb

Obmannwechsel im Kernland

Bei der heurigen Generalversammlung, die unter Sicherheitsvorkehrungen im Martinssaal stattfand, standen auch Neuwahlen des Vorstandes an.
Robert Hafner übergab sein Amt als Obmann des Vereins Waldviertler Kernland an Bgm. Christian Seper.
Im Mai 2015 hatte Robert Hafner das Amt vom damaligen Obmann Dieter Holzer übernommen. Er konnte den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen. Einige Höhepunkte aus seiner fünfjährigen Amtszeit:

  • Die Kleinregion wird mit 9 NÖ-Kinderbetreuungseinrichtungen Vorreiter im Hinblick auf flexible Kleinkindbetreuung und schafft rund 20 Facharbeitsplätze.
  • Mehrere Großprojekte wie MahlZeit, ABS-Café oder KLAR! bringen Fördergelder in Millionenhöhe in die Gemeinden.
  • Das Kernland-Team erringt Preise, wie den österreichischen Vorsorgepreis, den 1. Platz in der Dorf- und Stadterneuerung oder den Bibliotheks-Award.
  • Die Gemeinde Weinzierl/Walde beschließt, der Kleinregion beizutreten und ist seit Oktober 2016 ein willkommenes Mitglied des Kernlands.

„Es sind große Schuhe, die ich mir da anziehe“, meinte Christian Seper daher nach seiner einstimmig angenommenen Bestellung zum neuen Obmann.

 

 

 

 

 

Was Trinken wir morgen?

Dass aus unseren Wasserleitungen Trinkwasser kommt, ist für viele selbstverständlich. Durch den Klimawandel kann/wird sich das aber ändern.

Dies betrifft nicht nur die Quantität sondern vor allem auch die Qualität. An diesem Abend werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Versorgungssysteme (Hausbrunnen, Ortswasserleitung, usw.) beleuchtet sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung in unserer Region behandelt.

Termine:

Do. 5. März   Weinzierl am Walde, GH Kirchberger (Himberg)

Do. 12. März Großgöttfritz, GH Schrammel (Frankenreith) -  ABGESAGT!!

Referent: DI Georg Zeleny

Er ist Ingenieurkonsulent für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, seit 2011 Geschäftsführer des ZT-Büros Zeleny Infrastrukturplanung. Die besonderen Schwerpunkte sind die Trinkwasserversorgung und das Niederschlagswassermanagement unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels, weitere Tätigkeitsfelder sind z.B. Wasserbau, Abwasserentsorgung, Straßenbau und Hochwasserschutz. Im Rahmen der beruflichen Tätigkeit erfolgen auch die Mitarbeit bei Forschungsprojekten (Drain Garden, Greenfield, …).

 

Schnupperimkern 2020

Immer mehr Menschen sind vom Imkern begeistert. Den eigenen Honig zu produzieren, ist eine große Motivation für viele. Um einen ersten Einblick in die faszinierende Welt des Imkerns zu bekommen, organisiert das Waldviertler Kernland auch dieses Jahr ein kostenloses Schnupperimkern für alle Interessierten.

Ablauf:

10:00 Einführung in die Imkerei (Theorie)* Bienenkunde, Grundlagen der Imkerei, Materialkunde

12:00 Gemeinsames Mittagessen & Austausch

13:30 Auf zum Bienenstand (Praxis)*  Besichtigung des Bienenstocks von außen und innen Honig & Produktverkostung

 

Termine:

Sa. 7. März: Kottes, GH Schrammel (Kottes, Marktplatz 3)

Sa. 21. März: Grafenschlag, GH Moser (Kleingöttfritz 1)

Sa. 4. April: Waldhausen, GH Huber (Rappoltschlag 29)

 

Referent: IM Max Schuster

Er ist seit Jahren begeisterter Imker in seiner Wahlheimat Langschlag. Als Imkermeister und zertifizierter Wanderlehrer ist es im ein besonderes Anliegen, das Wissen rund um die Imkerei weiter zu tragen. Wenn auch Sie schon lange einen ersten Einblick in das komplexe Leben der Bienen und einen Überblick über die Arbeiten in der Imkerei bekommen wollten, sind Sie herzlich zum Schnupperimkern eingeladen.

* Das Schupperimkern ist kostenlos, Mittgessen und Getränke sind nicht inkludiert.

 

 

Begrenzte Teilnehmerzahl! - Anmeldung erforderlich:    

office@waldviertler-kernland.at

 02872 200 79 20

 

 

Co-Forscher*innen gesucht!

Es geht nur gemeinsam!

Fachhochschulprojekt sucht Co-Forscher*innen für Projekt zu Leerstandsreduzierung und gelingendem Zuzug 

Wie Zuzug und ein gutes Miteinander aller gefördert und Leerstand verringert werden kann, sind Fragen, die alle Gemeinden im Waldviertler Kernland beschäftigen. Gemeinsam mit Forscher*innen der Fachhochschule St Pölten wird nun ein von der Kleinregion initiiertes Projekt umgesetzt, das sich genau damit auseinandersetzt. Dabei sollen in allen Gemeinden ein besseres Verständnis der aktuellen Situation entstehen, vorhandene Ideen gesammelt und Maßnahmen entwickelt werden.

„So ein Projekt können wir nicht am Schreibtisch in der Fachhochschule durchführen. Wir wollen gemeinsam mit den Waldviertler*innen erforschen, wie Zuzug künftig gut gelingen kann.“ erklärt die Projektleiterin FH Professorin Dr. Michaela Moser die geplante Vorgangsweise.

„Damit das Projekt gut gelingen kann, braucht es die Beteiligung der Bevölkerung in den Gemeinden. Die Waldviertler kennen ihre Region schließlich selbst am besten.“

Gesucht werden deshalb 2 – 3 Personen in jeder Gemeinde, die sich hier engagieren wollen und bereit sind, von September 2018 – April 2019 mit zu forschen.

Die Personen sollen ihre Gemeinden und die Menschen dort gut kennen, aktiv, kommunikativ sein und interessiert an neuen Erkenntnissen zu ihrer Region. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig. Erwartet wird die Beteiligung an zwei regionalen Arbeitstreffen und Zeit für die Umsetzung von einigen Gesprächen bzw. kürzere Treffen in der eigenen Gemeinde.

Der genaue Prozess wird gemeinsam mit den Forscher*innen der FH geplant und von diesen begleitet.

Für diejenigen, die sich auch beteiligen wollen und Ideen zu gelingenden Zuzug und Leerstandsreduzierung, aber weniger Zeit haben, wird das auch in Form vom Dabei sein an einzelnen Diskussionsveranstaltungen möglich sein.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ihrem Bürgermeister oder im Kleinregionsbüro.

Vielen Dank!
Doris Maurer, MA MA
GF Kleinregion Waldviertler Kernland

02872/200 79 20
office@waldviertler-kernland.at

Infotag „Dammkultur & Humus“ in Grafenschlag

Erfolgreicher Infotag

Dammkultur_Humus_webDie klimatischen Veränderungen stellen die Landwirtschaft vor immer größeren Herausforderungen. Neben der Trockenheit in einigen Gebieten sind es vor allem die Starkregenereignisse die der Landwirtschaft zu schaffen machen. Gute humusreiche Erde wird abgeschwemmt und fehlt auf den schwachen Hügeln. „Wasser und Humus müssen wir dort halten wo wie sie brauchen.“, so Dietmar Hipp, Obmann der Landwirtschaftskammer Zwettl in seinem Anfangsstatement.

Eine Mögliche Lösung stellt die Dammkultur dar. Diese wurde beim Infotag „Dammkultur & Humus“ am 29. Juli in Grafenschlag vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Obmann Bgm. Robert Hafner, gab Robert Schneider (BIO Austria) einen kurzen Einblick in die Entstehung und Wichtigkeit von Humus. So ist nur 9% der Erdoberfläche nutzbares Acker- und Weideland, und es dauert, bei einer positiven Fruchtfolge, bis zu 98 Jahre um den Humusgehalt um 1% zu steigern. Angesichts dieser Tatsachen ist der Erhalt der Humusschicht auf den Feldern von zentraler Bedeutung für die Landwirtschaft.

IMG_7455_webJulian Turiel (der Entwickler der Dammkultur) und Christoph Ratheiser (Biobauer in Grafenschlag) stellten anschließend die Dammkultur vor. Dabei werden Getreide, Mais, Gemüse oder auch Alternativkulturen wie Kerbel oder Petersilie auf Dämmen angepflanzt. Ähnlich wie beim Kartoffelanbau werden die Früchte auf der Dammkrone allerdings nicht mit Pflugscharten, wie beim Kartoffelbau sondern mittels Häufelpflug angepflanzt. Die besondere Beschaffenheit des Häufelpflugs ermöglicht eine sehr bodenschonende Bearbeitung, bei der die Erde nur belüftet aber nicht stark umgedreht was sich positiv auf das Bodenleben auswirkt. Durch die Bepflanzung auf der Dammkrone kann bereits wenige Wochen nach der Saat eine erste maschinelle und genaue Unkrautbekämpfung und weitere Lockerung des Bodens erfolgen. Durch diese Bewirtschaftung wird der Boden gut belüftet und Unkräuter wie Distel, Quecke und Ampfer verschwinden von selbst.

Postwurf_VorderseiteDer lockere Boden kann zudem auch rasch größere Wassermengen aufnehmen und halten da sich durch die Dammkultur der dafür wichtige Ton-Humus-Komplex im Boden bildet. Die Dämme sorgen zudem für ein eigenes Mikroklima: Das Sonnenlicht trifft nicht überall gleich intensiv auf den Boden, es entstehen Temperaturunterschiede und Luftzüge, welche das Pflanzenwachstum zusätzlich positiv beeinflusst.

Nach dem Theoretischen Teil der Veranstaltung wurden zahlreiche Flächen des Biobetriebes Ratheiser in Grafenschlag besucht sowie der Häufelpflug betrachtet. Dabei wurden die Vorteile und die Bearbeitungsschritte diskutiert und kritisch hinterfragt.

Der Infotag wurde von der Kleinregion Waldviertler Kernland im Rahmen des Projektes KLAR! veranstaltet. Durch die Veranstaltung führte Doris Maurer, GF der Kleinregion WKL und KLAR! Managerin.

 

 

Nähere Informationen zum KLAR! Projekt unter:
www.waldviertler-kernland.at/cms/klar/