Schnupperimkern 2020

Immer mehr Menschen sind vom Imkern begeistert. Den eigenen Honig zu produzieren, ist eine große Motivation für viele. Um einen ersten Einblick in die faszinierende Welt des Imkerns zu bekommen, organisiert das Waldviertler Kernland auch dieses Jahr ein kostenloses Schnupperimkern für alle Interessierten.

Ablauf:

10:00 Einführung in die Imkerei (Theorie)* Bienenkunde, Grundlagen der Imkerei, Materialkunde

12:00 Gemeinsames Mittagessen & Austausch

13:30 Auf zum Bienenstand (Praxis)*  Besichtigung des Bienenstocks von außen und innen Honig & Produktverkostung

 

Termine:

Sa. 7. März: Kottes, GH Schrammel (Kottes, Marktplatz 3)

Sa. 21. März: Grafenschlag, GH Moser (Kleingöttfritz 1)

Sa. 4. April: Waldhausen, GH Huber (Rappoltschlag 29)

 

Referent: IM Max Schuster

Er ist seit Jahren begeisterter Imker in seiner Wahlheimat Langschlag. Als Imkermeister und zertifizierter Wanderlehrer ist es im ein besonderes Anliegen, das Wissen rund um die Imkerei weiter zu tragen. Wenn auch Sie schon lange einen ersten Einblick in das komplexe Leben der Bienen und einen Überblick über die Arbeiten in der Imkerei bekommen wollten, sind Sie herzlich zum Schnupperimkern eingeladen.

* Das Schupperimkern ist kostenlos, Mittgessen und Getränke sind nicht inkludiert.

 

 

Begrenzte Teilnehmerzahl! - Anmeldung erforderlich:    

office@waldviertler-kernland.at

 02872 200 79 20

 

 

Was Trinken wir morgen?

Dass aus unseren Wasserleitungen Trinkwasser kommt, ist für viele selbstverständlich. Durch den Klimawandel kann/wird sich das aber ändern.

Dies betrifft nicht nur die Quantität sondern vor allem auch die Qualität. An diesem Abend werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Versorgungssysteme (Hausbrunnen, Ortswasserleitung, usw.) beleuchtet sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung in unserer Region behandelt.

Termine:

Do. 5. März   Weinzierl am Walde, GH Kirchberger (Himberg)

Do. 12. März Großgöttfritz, GH Schrammel (Frankenreith)

Referent: DI Georg Zeleny

Er ist Ingenieurkonsulent für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, seit 2011 Geschäftsführer des ZT-Büros Zeleny Infrastrukturplanung. Die besonderen Schwerpunkte sind die Trinkwasserversorgung und das Niederschlagswassermanagement unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels, weitere Tätigkeitsfelder sind z.B. Wasserbau, Abwasserentsorgung, Straßenbau und Hochwasserschutz. Im Rahmen der beruflichen Tätigkeit erfolgen auch die Mitarbeit bei Forschungsprojekten (Drain Garden, Greenfield, …).

 

Co-Forscher*innen gesucht!

Es geht nur gemeinsam!

Fachhochschulprojekt sucht Co-Forscher*innen für Projekt zu Leerstandsreduzierung und gelingendem Zuzug 

Wie Zuzug und ein gutes Miteinander aller gefördert und Leerstand verringert werden kann, sind Fragen, die alle Gemeinden im Waldviertler Kernland beschäftigen. Gemeinsam mit Forscher*innen der Fachhochschule St Pölten wird nun ein von der Kleinregion initiiertes Projekt umgesetzt, das sich genau damit auseinandersetzt. Dabei sollen in allen Gemeinden ein besseres Verständnis der aktuellen Situation entstehen, vorhandene Ideen gesammelt und Maßnahmen entwickelt werden.

„So ein Projekt können wir nicht am Schreibtisch in der Fachhochschule durchführen. Wir wollen gemeinsam mit den Waldviertler*innen erforschen, wie Zuzug künftig gut gelingen kann.“ erklärt die Projektleiterin FH Professorin Dr. Michaela Moser die geplante Vorgangsweise.

„Damit das Projekt gut gelingen kann, braucht es die Beteiligung der Bevölkerung in den Gemeinden. Die Waldviertler kennen ihre Region schließlich selbst am besten.“

Gesucht werden deshalb 2 – 3 Personen in jeder Gemeinde, die sich hier engagieren wollen und bereit sind, von September 2018 – April 2019 mit zu forschen.

Die Personen sollen ihre Gemeinden und die Menschen dort gut kennen, aktiv, kommunikativ sein und interessiert an neuen Erkenntnissen zu ihrer Region. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig. Erwartet wird die Beteiligung an zwei regionalen Arbeitstreffen und Zeit für die Umsetzung von einigen Gesprächen bzw. kürzere Treffen in der eigenen Gemeinde.

Der genaue Prozess wird gemeinsam mit den Forscher*innen der FH geplant und von diesen begleitet.

Für diejenigen, die sich auch beteiligen wollen und Ideen zu gelingenden Zuzug und Leerstandsreduzierung, aber weniger Zeit haben, wird das auch in Form vom Dabei sein an einzelnen Diskussionsveranstaltungen möglich sein.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ihrem Bürgermeister oder im Kleinregionsbüro.

Vielen Dank!
Doris Maurer, MA MA
GF Kleinregion Waldviertler Kernland

02872/200 79 20
office@waldviertler-kernland.at

Infotag „Dammkultur & Humus“ in Grafenschlag

Erfolgreicher Infotag

Dammkultur_Humus_webDie klimatischen Veränderungen stellen die Landwirtschaft vor immer größeren Herausforderungen. Neben der Trockenheit in einigen Gebieten sind es vor allem die Starkregenereignisse die der Landwirtschaft zu schaffen machen. Gute humusreiche Erde wird abgeschwemmt und fehlt auf den schwachen Hügeln. „Wasser und Humus müssen wir dort halten wo wie sie brauchen.“, so Dietmar Hipp, Obmann der Landwirtschaftskammer Zwettl in seinem Anfangsstatement.

Eine Mögliche Lösung stellt die Dammkultur dar. Diese wurde beim Infotag „Dammkultur & Humus“ am 29. Juli in Grafenschlag vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Obmann Bgm. Robert Hafner, gab Robert Schneider (BIO Austria) einen kurzen Einblick in die Entstehung und Wichtigkeit von Humus. So ist nur 9% der Erdoberfläche nutzbares Acker- und Weideland, und es dauert, bei einer positiven Fruchtfolge, bis zu 98 Jahre um den Humusgehalt um 1% zu steigern. Angesichts dieser Tatsachen ist der Erhalt der Humusschicht auf den Feldern von zentraler Bedeutung für die Landwirtschaft.

IMG_7455_webJulian Turiel (der Entwickler der Dammkultur) und Christoph Ratheiser (Biobauer in Grafenschlag) stellten anschließend die Dammkultur vor. Dabei werden Getreide, Mais, Gemüse oder auch Alternativkulturen wie Kerbel oder Petersilie auf Dämmen angepflanzt. Ähnlich wie beim Kartoffelanbau werden die Früchte auf der Dammkrone allerdings nicht mit Pflugscharten, wie beim Kartoffelbau sondern mittels Häufelpflug angepflanzt. Die besondere Beschaffenheit des Häufelpflugs ermöglicht eine sehr bodenschonende Bearbeitung, bei der die Erde nur belüftet aber nicht stark umgedreht was sich positiv auf das Bodenleben auswirkt. Durch die Bepflanzung auf der Dammkrone kann bereits wenige Wochen nach der Saat eine erste maschinelle und genaue Unkrautbekämpfung und weitere Lockerung des Bodens erfolgen. Durch diese Bewirtschaftung wird der Boden gut belüftet und Unkräuter wie Distel, Quecke und Ampfer verschwinden von selbst.

Postwurf_VorderseiteDer lockere Boden kann zudem auch rasch größere Wassermengen aufnehmen und halten da sich durch die Dammkultur der dafür wichtige Ton-Humus-Komplex im Boden bildet. Die Dämme sorgen zudem für ein eigenes Mikroklima: Das Sonnenlicht trifft nicht überall gleich intensiv auf den Boden, es entstehen Temperaturunterschiede und Luftzüge, welche das Pflanzenwachstum zusätzlich positiv beeinflusst.

Nach dem Theoretischen Teil der Veranstaltung wurden zahlreiche Flächen des Biobetriebes Ratheiser in Grafenschlag besucht sowie der Häufelpflug betrachtet. Dabei wurden die Vorteile und die Bearbeitungsschritte diskutiert und kritisch hinterfragt.

Der Infotag wurde von der Kleinregion Waldviertler Kernland im Rahmen des Projektes KLAR! veranstaltet. Durch die Veranstaltung führte Doris Maurer, GF der Kleinregion WKL und KLAR! Managerin.

 

 

Nähere Informationen zum KLAR! Projekt unter:
www.waldviertler-kernland.at/cms/klar/

 

 

„NÖ Digitalisierungs-Tour“ macht Station in Albrechtsberg

Bei der NÖ Info-Tour zur Digitalisierung können Sie im top-modernen Infobus erleben, wie wir in Niederösterreich von den Chancen der Digitalisierung profitieren.

„Digitalisierung“ ist für viele Menschen noch eine große Unbekannte. Wie verändert der digitale Wandel unsere Arbeitswelt? Geht uns die Arbeit aus? Welche Auswirkungen hat er auf unsere Sicherheit? Was bedeutet der digitale Wandel für die Regionen? Wie kann Niederösterreich bestmöglich von der Digitalisierung profitieren?

Im neuen NÖ Digitalisierungs-Info-Bus kann man am 4. Juni 2018 in der Gemeinde Albrechtsberg von 13.00 bis 16.00 Uhr vor der Neuen Mittelschule Els hautnah erleben, was die digitale Zukunft alles bringt. So ist die Digitalisierung kein Job-Killer, sondern eröffnet neue Chancen auf hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen. Für Unternehmen bedeutet der digitale Wandel direkten Zugang zu neuen Märkten und Zielgruppen sowie innovative Produktionsverfahren. Best Practice-Videos niederösterreichischer Unternehmen zeigen deshalb, wie die heimische Wirtschaft ihre digitalen Chancen nützt und unsere Fachkräfte davon profitieren. In modernen Animationsfilmen können die Besucherinnen und Besucher des Infobusses Blicke in die Zukunft von Arbeit und Wirtschaft sowie Gesundheit und Medizin werfen. Nützen sie die Chance, kommen sie einfach vorbei und informieren sie sich!

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Eröffnung der Stationen beim Viertelsfestival

Vierteslfestival 2018 Waldviertler Kernland_HP

 

Samstag, 12. Mai

14:00 Uhr – Mohnbauernladen in Armschlag, 3525 Sallingberg
im Rahmen einer geführten Wanderung werden die Stationen in Armschlag entdeckt.

18:30 Uhr – beim klemuwa, Langschlag 16, 3912 Grafenschlag
Eine „Es ist wie es sein soll – oder?“ Station wird bei der Eröffnung „Ein Zipfel vom Paradies“ beim klemuwa ausgestellt.

Sonntag, 27. Mai

ab 6:00 Uhr – beim Kultursaal, 3613 Albrechtsberg
Beim IVV Wandertag werden auch die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen entdeckt.

ab 13:00 Uhr – beim Pfarrgarten, 3633 Schönbach
Beim Familien-Rätselwandertag werden die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen erkundet.

14:00 Uhr – beim FF-Fest in Großheinrichschlag, 3611 Großheinrichschlag
Beim FF-Fest werden die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen eröffnet und erwandert.

Sonntag, 3. Juni

10:00 Uhr – beim Gasthaus Schrammel, 3623 Kottes-Purk
Die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen werden im Rahmen der Eröffnung des „Tut gut! Schritteweg“ erkundet.

Freitag, 8. Juni

ab 17:00 Uhr – beim Martinssaal, 3664 Martinsberg
Die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen werden vor der Veranstaltung „Draufschauen – Dreinschauen“ der Musikschule Martinsberg vorgestellt.

Donnerstag, 14. Juni

18:00 Uhr – im Schloss Ottenschlag, 3631 Ottenschlag
Die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen werden im Rahmen der Veranstaltung „Jetzt in Ottenschlag“ eröffnet.

Sonntag, 24. Juni

14:00 Uhr – beim Kirtag, 3914 Waldhausen
Die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen werden im Rahmen des Kirtags eröffnet und erwandert.

18:00 Uhr – beim Freizeitgelände (Wachtsteingelände), 3632 Bad Traunstein
Die „Es ist wie es soll – oder?“ Stationen werden vor dem Sonnwendfeuer eröffnet.

Sonntag, 5. August

14:00 Uhr – beim Bauhof, 3631 Kirchschlag
Die „Es ist wie es sein soll – oder?“ Stationen werden im Rahmen des Musi-Frühschoppen eröffnet.

 

 

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NÖ Digitour in Ottenschlag

NÖ Digitour machte Station in Ottenschlag

Einen spannenden Vormittag erlebten die Schüler und Schülerinnen der Volksschule und Neuen Mittelschule Ottenschlag bei der NÖ Digitour. Der Digitalsierungs-Infobus vermittelte an Hand von praktischen Stationen, wie sich Digitalisierung im Alltag und im Beruf auswirkt. Der Bogen spannte sich vom 3D-Drucker bis zur Nutzung von Apps und Smart-Home. Mit einer Virtual Reality-Brille konnten die Besucherinnen und Besucher einen virtuellen Rundflug über Niederösterreich erleben. Interesse und Wissen über die Digitalisierung sind wichtige Grundlagen, damit wir miteinander von ihren Vorteilen profitieren können. Die NÖ-Digitour eröffnet einfache und spannende Zugänge in unsere digitale Zukunft. Davon konnten sich auch die Bürgermeisterin von Ottenschlag Christa Jager und Wirtschaftskammerobmann Dieter Holzer überzeugen.

Weitere Informationen und Termine zur NÖ Digitour unter www.digitour.at

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