Der Garten im Klimawandel

Ausgangslage

Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die Gemüse- und Obstgärten sowie Blumenanlagen im privaten aber auch im öffentlichen Bereich. Einige der wesentlichsten Einflüsse des Klimawandels sind

  • die Verlängerung der Vegetationsperiode,
  • Erhöhte Verdunstung / höherer (Zusatz‐)Wasserbedarf,
  • Zunahme der Mineralisierungsrate bei Temperaturanstieg,
  • Boden‐ und Nährstoffverluste durch Auswaschung (Starkregen),
  • Veränderungen der Schädlingspopulationen (Arten / Stärke),
  • Häufung von Pflanzenkrankheiten mit abiotischen Ursachen.

Im Garten fällt es den Menschen am meisten auf, dass sich klimatisch etwas verändert. So wachsen Gemüsesorten und Blumenarten, die es früher in unserer Region nicht gegeben hat. Im Kontext des Gärtnerns ist es daher am anschaulichsten zu zeigen, dass der Klimawandel bereits Auswirkungen, positive wie negative, mit sich bringt.

Ziele

  • Sensibilisierung für Klimaanpassungsmaßnahmen
  • Klimaanpassungsfähige Grünflächen im öffentlichen Raum (Schaugarten)
  • Förderung des Austausches zum Thema Klimawandelanpassung

 

Bereits gesetzte Aktivitäten

Folder: Klimafiter Garten

Anlage von Versickerungsflächen

In der Region sind bereits einige klimawandelangepasste Versickerungsflächen errichtet worden. Der Fokus dabei wurde auf die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten in den Grünräumen sowie einer ökologischen Bepflanzung gelegt.

Zusätzlich wurde durch die Unterstützung von KLAR! ein eigenes Klimaschulprojekt eingereicht. Die Landwirtschaftliche Fachschule Ottenschlag errichtet im Rahmen dieses Projektes auch einen "Regengarten", welcher in Zukunft als Schaufläche für Regengärten in der Region zur Verfügung steht.

Gemeinden machen Grünräume fit für den Klimawandel

Die KLAR! Region Waldviertler Kernland erhält als erste Niederösterreichische Region die Auszeichnung „petrifizierte Region“.

Der „Natur im Garten“ Grünraummanagement Tag 2018 in Korneuburg stand unter dem Motto „Grünräume fit für den Klimawandel machen“. „Der Klimawandel fordert ein Umdenken in der Planung, wie auch in der Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Unser Ziel ist es, im Rahmen des Grünraummanagement-Tages in Korneuburg die NÖ Gemeinden mit Tipps und Ratschlägen zu versorgen, damit sie auf neue Herausforderungen wie lang anhaltende Trockenheitsperioden, enorme Hitze, Starkregenereignisse oder Stürme reagieren können“, streicht Landesrat Martin Eichtinger das Ziel des Infotages hervor.

Doris Maurer (KLAR! Managerin Kleinregion Waldviertler Kernland) stellt dabei die Initiative KLAR! vor und auch was die Region in diesem Bereich umsetzt.

Gemeinden machen Grünräume fit für den Klimawandel

Veranstaltungsreihe:

"Dienstag ist Gartentag!